Eigenverbrauch statt Einspeisung – so holst du mehr aus deiner Photovoltaikanlage heraus. Solarstrom produzieren ist gut. Ihn selbst nutzen ist besser.

Auch im September liefert eine Photovoltaikanlage noch viele Sonnenstunden. Gleichzeitig rückt die Heizperiode näher – und damit wird besonders für Haushalte mit Wärmepumpe interessant, wann der eigene Solarstrom genutzt wird.

Denn häufig passen Stromproduktion und Verbrauch nicht zusammen: Mittags produziert die PV-Anlage besonders viel, während ein großer Teil des Haushaltsstroms morgens und abends benötigt wird. Der Überschuss geht ins Netz und später wird wieder Strom vom Energieversorger bezogen.

Wer seine PV-Anlage im Raum Dillingen, Günzburg oder Heidenheim wirtschaftlicher nutzen möchte, sollte deshalb nicht nur auf die produzierte Strommenge schauen. Entscheidend ist, möglichst viele Verbraucher dann einzusetzen, wenn eigener Solarstrom verfügbar ist.

Eigenverbrauch und Autarkie: Was ist eigentlich der Unterschied?

Zwei Werte werden bei PV-Anlagen häufig verwechselt.

Die Eigenverbrauchsquote zeigt, wie viel des produzierten Solarstroms du selbst nutzt.

Der Autarkiegrad zeigt dagegen, wie viel deines gesamten Strombedarfs durch die eigene Anlage gedeckt wird.

Ein hoher Eigenverbrauch bedeutet deshalb nicht automatisch, dass du besonders unabhängig vom Stromnetz bist. Für eine sinnvolle Optimierung sollten immer PV-Ertrag, Verbrauchsprofil und Strombezug gemeinsam betrachtet werden.

Ein Monitoring-System liefert dafür eine gute Grundlage: Es zeigt, wann Überschüsse entstehen und zu welchen Tageszeiten besonders viel Netzstrom benötigt wird.

Stromspeicher: Nicht möglichst groß, sondern passend dimensioniert

Ein Batteriespeicher verschiebt Solarstrom vom Tag in die Abend- und Nachtstunden. Das erhöht den Eigenverbrauch – allerdings nur, wenn der Speicher zur Anlage und zum Haushalt passt.

Ein überdimensionierter Speicher wird möglicherweise nicht regelmäßig vollständig geladen und verursacht unnötig hohe Investitionskosten. Ein zu kleiner Speicher kann dagegen vorhandene Überschüsse nicht ausreichend aufnehmen.

Für die Planung sind deshalb unter anderem wichtig:

  • jährlicher Stromverbrauch
  • Größe und Ausrichtung der PV-Anlage
  • typische Verbrauchszeiten
  • vorhandene oder geplante Wärmepumpe
  • Elektroauto und Wallbox

Erst daraus lässt sich ableiten, welche Speicherlösung sinnvoll ist.

Wärmepumpe: Wärme produzieren, wenn die Sonne scheint

Wer eine Wärmepumpe besitzt, hat einen weiteren großen Stromverbraucher, der sich teilweise gezielt steuern lässt.

Statt beispielsweise Warmwasser hauptsächlich am frühen Morgen oder Abend zu erzeugen, kann die Warmwasserbereitung in Zeiten mit hohem PV-Ertrag verschoben werden.

Auch die Gebäudemasse und ein vorhandener Wärmespeicher können in einem gewissen Rahmen Energie aufnehmen. So wird überschüssiger Solarstrom nicht ausschließlich elektrisch in einer Batterie gespeichert, sondern teilweise direkt in Wärme umgewandelt.

Wichtig dabei: Die Einstellungen müssen zum Gebäude und zum Heizsystem passen. Einfach die Temperaturen stark anzuheben, ist nicht automatisch effizient.

Energiemanagement statt ständig auf die Wetter-App schauen

Niemand möchte jeden Mittag prüfen, ob gerade genug Sonne für Waschmaschine, Wärmepumpe oder Elektroauto vorhanden ist.

Genau hier kommen Energiemanagementsysteme ins Spiel. Sie erfassen Erzeugung und Verbrauch und können steuerbare Verbraucher bevorzugt bei einem PV-Überschuss aktivieren.

Je nach System können beispielsweise folgende Komponenten zusammenspielen:

PV-Anlage → Batteriespeicher → Wärmepumpe → Warmwasser → Wallbox

So wird vorhandener Solarstrom automatisch dort eingesetzt, wo er gerade sinnvoll genutzt werden kann.

Auch ohne Energiemanagement lässt sich bereits etwas verändern: Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler möglichst in die ertragreichen Tagesstunden legen, statt alle Geräte abends einzuschalten.

Entscheidend ist das Zusammenspiel

Eine PV-Anlage allein macht ein Haus noch nicht möglichst unabhängig vom Stromnetz. Entscheidend ist, wann der produzierte Strom benötigt und wofür er eingesetzt wird.

Speicher, Wärmepumpe, Warmwasserbereitung, Wallbox und Haushaltsverbrauch sollten deshalb nicht getrennt voneinander geplant werden.

Du hast bereits eine Photovoltaikanlage und möchtest wissen, ob bei deinem Energiesystem noch Potenzial besteht? Sinning Haustechnik unterstützt dich im Raum Dillingen, Günzburg und Heidenheim dabei, Wärmepumpe, Speicher und Energieverbrauch sinnvoll aufeinander abzustimmen.

So wird aus möglichst viel produziertem Solarstrom auch möglichst viel selbst genutzter Solarstrom.

Eigenverbrauch statt Einspeisung – so holst du mehr aus deiner Photovoltaikanlage heraus Solarstrom produzieren ist gut. Ihn selbst nutzen ist besser.

Auch im September liefert eine Photovoltaikanlage noch viele Sonnenstunden. Gleichzeitig rückt die Heizperiode näher – und damit wird besonders für Haushalte mit Wärmepumpe interessant, wann der eigene Solarstrom genutzt wird.
Denn häufig passen Stromproduktion und Verbrauch nicht zusammen: Mittags produziert die PV-Anlage besonders viel, während ein großer Teil des Haushaltsstroms morgens und abends benötigt wird. Der Überschuss geht ins Netz und später wird wieder Strom vom Energieversorger bezogen.
 
Wer seine PV-Anlage im Raum Dillingen, Günzburg oder Heidenheim wirtschaftlicher nutzen möchte, sollte deshalb nicht nur auf die produzierte Strommenge schauen. Entscheidend ist, möglichst viele Verbraucher dann einzusetzen, wenn eigener Solarstrom verfügbar ist.
Eigenverbrauch und Autarkie: Was ist eigentlich der Unterschied?
 
Zwei Werte werden bei PV-Anlagen häufig verwechselt.
Die Eigenverbrauchsquote zeigt, wie viel des produzierten Solarstroms du selbst nutzt.
Der Autarkiegrad zeigt dagegen, wie viel deines gesamten Strombedarfs durch die eigene Anlage gedeckt wird.
Ein hoher Eigenverbrauch bedeutet deshalb nicht automatisch, dass du besonders unabhängig vom Stromnetz bist. Für eine sinnvolle Optimierung sollten immer PV-Ertrag, Verbrauchsprofil und Strombezug gemeinsam betrachtet werden.
Ein Monitoring-System liefert dafür eine gute Grundlage: Es zeigt, wann Überschüsse entstehen und zu welchen Tageszeiten besonders viel Netzstrom benötigt wird.
 
Stromspeicher: Nicht möglichst groß, sondern passend dimensioniert
 
Ein Batteriespeicher verschiebt Solarstrom vom Tag in die Abend- und Nachtstunden. Das erhöht den Eigenverbrauch – allerdings nur, wenn der Speicher zur Anlage und zum Haushalt passt.
Ein überdimensionierter Speicher wird möglicherweise nicht regelmäßig vollständig geladen und verursacht unnötig hohe Investitionskosten. Ein zu kleiner Speicher kann dagegen vorhandene Überschüsse nicht ausreichend aufnehmen.
Für die Planung sind deshalb unter anderem wichtig:
 
  • – jährlicher Stromverbrauch
  • – Größe und Ausrichtung der PV-Anlage
  • – typische Verbrauchszeiten
  • – vorhandene oder geplante Wärmepumpe
  • – Elektroauto und Wallbox
Erst daraus lässt sich ableiten, welche Speicherlösung sinnvoll ist.
Wärmepumpe: Wärme produzieren, wenn die Sonne scheint
 
Wer eine Wärmepumpe besitzt, hat einen weiteren großen Stromverbraucher, der sich teilweise gezielt steuern lässt.
Statt beispielsweise Warmwasser hauptsächlich am frühen Morgen oder Abend zu erzeugen, kann die Warmwasserbereitung in Zeiten mit hohem PV-Ertrag verschoben werden.
Auch die Gebäudemasse und ein vorhandener Wärmespeicher können in einem gewissen Rahmen Energie aufnehmen. So wird überschüssiger Solarstrom nicht ausschließlich elektrisch in einer Batterie gespeichert, sondern teilweise direkt in Wärme umgewandelt.
Wichtig dabei: Die Einstellungen müssen zum Gebäude und zum Heizsystem passen. Einfach die Temperaturen stark anzuheben, ist nicht automatisch effizient.
 
Energiemanagement statt ständig auf die Wetter-App schauen
 
Niemand möchte jeden Mittag prüfen, ob gerade genug Sonne für Waschmaschine, Wärmepumpe oder Elektroauto vorhanden ist.
Genau hier kommen Energiemanagementsysteme ins Spiel. Sie erfassen Erzeugung und Verbrauch und können steuerbare Verbraucher bevorzugt bei einem PV-Überschuss aktivieren.
Je nach System können beispielsweise folgende Komponenten zusammenspielen:
PV-Anlage → Batteriespeicher → Wärmepumpe → Warmwasser → Wallbox
So wird vorhandener Solarstrom automatisch dort eingesetzt, wo er gerade sinnvoll genutzt werden kann.
Auch ohne Energiemanagement lässt sich bereits etwas verändern: Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler möglichst in die ertragreichen Tagesstunden legen, statt alle Geräte abends einzuschalten.
Entscheidend ist das Zusammenspiel
 
Eine PV-Anlage allein macht ein Haus noch nicht möglichst unabhängig vom Stromnetz. Entscheidend ist, wann der produzierte Strom benötigt und wofür er eingesetzt wird.
Speicher, Wärmepumpe, Warmwasserbereitung, Wallbox und Haushaltsverbrauch sollten deshalb nicht getrennt voneinander geplant werden.
Du hast bereits eine Photovoltaikanlage und möchtest wissen, ob bei deinem Energiesystem noch Potenzial besteht? Sinning Haustechnik unterstützt dich im Raum Dillingen, Günzburg und Heidenheim dabei, Wärmepumpe, Speicher und Energieverbrauch sinnvoll aufeinander abzustimmen.
So wird aus möglichst viel produziertem Solarstrom auch möglichst viel selbst genutzter Solarstrom.
Eine Person mit kurzen grauen Haaren lächelt und trägt ein marineblaues Poloshirt mit dem Logo „Masterclass SINNING“ auf der linken Seite. Der Hintergrund ist dunkelgrau und erinnert an die schlichten Designs der Badsanierung Dillingen.
Ein rundes schwarzes Schild mit weißem Text, auf dem SINNING ORIGINAL und SEIT 2010 steht, perfekt für Fans von Haustechnik Dillingen. Über dem Text befindet sich ein stilisiertes Logo und darunter fünf goldene Sterne.

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Armin Sinning
Tel. 09076 918522