Viele Menschen suchen nach einfachen Möglichkeiten, im Alltag Energie zu sparen – ohne dabei auf Wohnkomfort zu verzichten. Genau hier kommt dein Heizkörperthermostat ins Spiel. Denn wer weiß, was die Zahlen am Thermostat wirklich bedeuten, kann nicht nur die Raumtemperatur optimal steuern, sondern auch Heizkosten senken – ganz ohne Verzicht.
Mythos oder Wahrheit: „Je höher ich drehe, desto schneller wird’s warm“?
Viele denken: Wenn man den Regler auf „5“ dreht, wird der Raum schneller warm als auf „3“. Doch das ist ein weitverbreiteter Irrtum. Das Thermostat regelt nicht, wie schnell der Heizkörper warm wird – sondern bis zu welcher Temperatur der Raum aufgeheizt werden soll.
Das heißt: Ob du auf „3“ oder „5“ stellst – die Geschwindigkeit bleibt gleich. Nur die Zieltemperatur ist unterschiedlich.
Was bedeuten die Zahlen konkret?
Die Skala auf einem Standard-Thermostat steht für bestimmte Raumtemperaturen:
– Stufe 1: ca. 12 °C
– Stufe 2: ca. 16 °C
– Stufe 3: ca. 20 °C
– Stufe 4: ca. 24 °C
– Stufe 5: ca. 28 °C
Dazwischen gibt es oft kleine Striche, die Zwischenwerte markieren. Wichtig: Stufe 3 ist meist die ideale Einstellung für Wohnräume. Mehr braucht es oft nicht – und spart bares Geld.
Tipps für mehr Effizienz im Alltag:
– Räume regelmäßig kurz lüften (Stoßlüften) – dabei Thermostat kurz herunterdrehen
– Nachts oder bei Abwesenheit auf „2“ stellen – spart Energie
– Heizkörper nicht verdecken – Vorhänge oder Möbel blockieren die Wärme
– Bei längerer Abwesenheit: Thermostat auf Frostschutz (❄️ oder „*“) stellen



